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Auf den Spuren von Friedrich Simony

In den Wanderer- und Bergsteigerkreisen ist Friedrich Simony gewiss kein Unbekannter. Viele schöne Orte, Berge, Gipfel, Gedenkstätten oder Straßen verdanken ihm ihren Namen.


In Bad Mitterndorf gibt es eine Aussichtswarte, die sich auch seinem Namen bedient: Die Simonywarte.

Von unten vom Ort ist die kleine Hütte an dem Aussichtspunkt sehr gut zu erkennen, drohnt sie doch wie ein klitzekleines Anwesen über dem Ortskern. Wer also Bad Mitterndorf als Ausgangspunkt für Wanderungen vorgesehen hat, dem darf die Simonywarte auf der Liste auf gar keinen Fall fehlen.


Aber wie finde ich jetzt diesen besonderen Fleck?


Vom Hotel aus geht’s los ins Zentrum. Zwischen dem Bekleidungsgeschäft NKD und der Bäckerei Reisinger nehmen wir die asphaltierte Straße Richtung Kochalm. Nach gut 200m kommt die Abbiegung auf der rechten Seite, der Weg Nr. 6.

Gleich zu Beginn gibt es als kleine Stärkung einen Brunnen mit frischem, glasklarem Wasser – das werden wir definitiv noch brauchen für diese Wanderung.


Von Beginn an geht der Weg schon ziemlich steil nach oben. Über Stock, Wurzel und Stein einen schmalen Pfad entlang – verlaufen nahezu nicht möglich, es führt ja nur ein Weg hier hinauf.

Ich habe mir die beiden Forststraßen bzw. Wege, die auf dem Weg hinauf gekreuzt werden müssen, immer als Anhaltspunkte genommen. Nach gut einem Drittel des Weges wird die erste überquert und nach ca. zwei Drittel die zweite.


Der Hügel selbst ist vollständig mit Bäumen übersäht – eine sehr schattige Tour also und auch optimal an heißeren Tagen.


Und für alle, die sich etwas mit Bergtouren beschäftigen: von der Ortsmitte aus bis zur Simonywarte sind es gut 400 Höhenmeter. Zwar ist der Weg nicht besonders lange, aber die Steigung hat es an mancher Stelle schon in sich.

Realistisch ist eine Dauer von rund 45min bis eine Stunde (nur bergauf), bis wir die langersehnte Aussichtsform betreten.


Oben angekommen entschädigt das Panorama für alle Strapazen und wenn wir zum gegenüberliegenden Grimming schauen kommt es uns so vor, als ob wir eben rüber gehen könnten auf den Gipfel.


Beim Abstieg gibt es mehrere Varianten: entweder den versteckten Jägersteig, den Weg nach Zauchen oder selbigen wieder retour, den wir eben hochgekeucht sind.

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