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Besuch in der Vergangenheit

Wer in Bad Mitterndorf Urlaub macht bzw. zu den Wahl-Mitterndorfern zählen möchte, der kommt um einen Besuch des Heimatmuseums Strick nicht drum herum. Nichts und niemand erzählt die Geschichte des etwas eigenwilligen Bergvolkes so lebendig und hautnah.


Wahrscheinlich kommt das Brauchtum des „Bad Mitterndorfer Nikolospiels“ den meisten als erstes in den Sinn, wenn sie an Familie Strick denken. Das ist aber noch lange nicht alles. Wir sind nicht nur Gestalten in hölzernen Masken, Bad Mitterndorf hat eine lange und sehr interessante Geschichte zu bieten.


Franz Strick der Erste hat vor ca. 100 Jahren mit der Sammlung von Steinen und Mineralien begonnen. Diese Leidenschaft führte sein Sohn fort und ebenso dessen Sohn, Franz Strick der Dritte.

Es liegt ihnen also nicht nur die Sammelleidenschaft im Blut, sondern auch der Wunsch, diese antiken Funde mit uns allen zu teilen.

Selbstverständlich darf das Auge für Details und die liebevolle Aufbereitung dabei nicht zu kurz kommen, denn diese Raritäten mögen stets gut gepflegt werden.


Neben den legendären „Strick-Kramperl“ befindet sich zum Beispiel auch eine umfangreiche Kripperl-Sammlung im Museum. Manche davon so detailgetreu und aufwändig, dass zu Hause wohl ein Zubau nötig wäre, um sie aufzustellen.

Eine gigantische Büchersammlung mit alten Dokumenten, Puppen über Puppen, Skelettfragmente, Werkzeuge, Heiligenfiguren und vieles, vieles mehr findet liebevoll aufbereitet Platz bei Familie Strick.

Und sogar für’s Fernsehen zum Thema Brauchtum in den Raunächten durfte die einmalige Sammlung schon einmal posieren.


Ich möchte wetten, dass viele der Einheimischen auch schon lange nicht mehr im Heimatkundlichen Museum waren. Ein Besuch lohnt sich allemal und frischt nicht nur unser Gedächtnis auf, vielleicht findet der ein oder andere auch etwas ganz persönlich Wertvolles.

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