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Marmorwandern




Bad Mitterndorf bietet nicht nur für erfahrene Bergwanderer allerhand schöne Touren. Auch Genuss-Spazierer kommen bei einem sehr breiten Repertoire an Wanderwegen voll auf ihre Kosten.

Freilich hält uns bei diesem Wetter auch nichts im Haus bzw. Hotel. Wir nutzen die sonnigen Stunden um euch, unseren Gästen, ein paar tolle Wandertipps mit auf den Weg zu geben.


Die heutige Tour führt uns direkt von der Haustür weg zum Skulpturenpark und wieder zurück.

Mit nicht ganz 8 km Länge und damit einer Dauer von rund 2 Stunden, ist diese Wanderung sowohl für die Nachmittags- als auch die Vormittagsgestaltung ein heißer Tipp. Die 105 Höhenmeter sind auch für nicht so trainierte Spaziergänger ein Klacks.


Vom Hotel aus geht es direkt Richtung Süden - also quasi gleichmal bergab wenn ihr so wollt. Den Panoramaweg entlang, an den Tennisplätzen vorbei bis gerade durch zum Fußballplatz. Dort schlüpfen wir bei der Unterführung durch bis in den Ortsteil Neuhofen. Von dort an geht’s ein kleines Stück neben der Ortsstraße, an der Grimmingtherme vorbei, bis hin zum Barfußpark ① zu unserer Linken.

Natürlich haben wir uns beim Barfußpark und der ebenfalls dort ansässigen Naturkneippanlage eine kleine Rast verdient. Raus aus dem festen Schuhwerk und wir spüren die Elemente unter unseren Zehen (also alle bis auf Feuer - außer es ist wirklich sehr heiß).

Frisch gewaschen queren wir auf Höhe Barfußpark die Ortsstraße und biegen in den Berndlweg ein. Die schattenspendenden Bäume und der kühle Bach tauchen diesen Teil des Weges in ein mystisches Licht.

Wenn wir an eine kleine Brücke kommen, halten wir uns links und stehen schon am Beginn des Skulpturenparks ②. Der Bad Mitterndorfer Bildhauer Ferdinand Böhme hat auf diesem Teil des Weges seine Marmorskulpturen mal mehr mal weniger sichtbar aufgestellt. Hier lohnt sich nicht nur das kurze Verweilen, auch eine bleibende Erinnerung in Form von Bildern ist hier nahezu ein Muss.

Der schmale Schotterweg gabelt sich am Ende. Geradeaus erreicht man den Salza Stausee, da wollen wir heute nicht mehr hin, rechts wendet sich unsere heutige Tour wieder zurück zum Hotel.

Auch hier wird die Forststraße wieder vom Wald natürlich beschattet, bis wir die kleine Jausenstation Kraglhütte ③ vor uns sehen. Und wenn wir schon mal an einer so urigen Hütte vorbei kommen, dann wäre es schade, dort nicht auch noch einen kleinen Umtrunk zu nehmen bevor wir ein paar Höhenmeter überwinden müssen.

Nach dem kurzen Aufstieg folgt auch schon wieder ein kleiner Abstieg, der in den Pulverstampfweg mündet.

Die meisten von euch werden jetzt schon wieder die Dächer des Ortskerns erkennen und die ersten Häuser und asphaltierten Straßen tauchen wieder am Horizont auf.

Wir folgen der Straße bis zu einer kleinen Abzweigung, bei welcher links ein schmaler Schotterweg steil in den Wald führt. Diese 20 Höhenmeter im Schatten bezwingen wir und werden dafür mit einem Spaziergang durch einen fast unberührten Wald belohnt. Und, oh was für ein Glück, am Ende dieses Wegstückes finden wir die nächste Rast-Möglichkeit.

Die Hubertusalm ④ bietet Essen, Trinken und einen tollen Ausblick auf das kleine Örtchen von einer großen Sonnenterrasse aus.

Aufgrund der vielen schönen Plätze an denen wir bisher verweilt und uns gestärkt haben, dauert die Wanderung wahrscheinlich schon doppelt so lange, wie von mir zu Beginn angegeben - macht aber nix!

Von der Hubertusalm zurück zum Hotel ist es nicht mehr weit. Wir folgen der Straße neben der Salza wieder bis zu einer Unterführung. Rechts halten und durch den Ortsteil „Ungarischweg“ gehen. Dieser Endet im Zentrum von Bad Mitterndorf.

Jetzt führen fast alle Wege wieder zurück zum Hotel: entweder durch den lieblichen Ortskern oder den ruhigen Kurpark.


Selbstredend, dass wir uns nach so einer Wanderung eine kleine Pause in Kogler’s prachtvollen Garten verdient haben.

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