Suche
  • Maktub

Wir heizen euch ordentlich ein

Wenn die Temperaturen draußen stetig fallen, das Thermometer beharrlich nach unten sinkt, dann machen wir uns oft Gedanken, wie wir uns am besten aufwärmen könnten und diese klirrende Zeit wohlbehalten überstehen. Wichtig hier ist allerdings, dass nicht nur an die warme Kleidung gedacht wird, sondern auch, dass der Körper von innen gutes Heizmaterial braucht.

Wie jeder wahrscheinlich schon weiß, ist Bewegung eine gute Möglichkeit um die Glieder vor dem Erfrieren zu bewahren. Es muss jetzt kein athletischer Zehnkampf sein, oder eine Laufrunde quer durch die verschneite Berglandschaft bei -30 Grad. Es genügt ein Spaziergang durch die ruhigen Wälder – gerne ein wenig flotter, so a la Nordic Walking.

Schneeschuhwandern über die weiten Felder und auf den zahlreichen Winterwanderwegen kann auch Wunder wirken. Wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist verspreche ich, dass der, der als erster spurt, hier ordentlich ins Schwitzen kommt und sich bestimmt nicht mehr über kalte Oberschenkel beklagen kann.

Nach getaner Betätigung gibt es nichts Wohltuenderes als eine Dusche. Aber keine heiße! Ich weiß nicht, ob jemand von euch diesen Fehler schon gemacht hat – ich schon. Eine heiße Dusche nach sportlicher Ertüchtigung bei Minusgraden bringt mehr Schmerzen als Linderung. Günstig ist hier eine Wechseldusche zwischen warmen und lauwarmen Wasser. Hier darf es ruhig mal etwas länger dauern unter der Dusche.

Die Füße und Hände werden bei den meisten Menschen als erstes kalt. Dabei vergessen einige, dass ein angenehmes Fußbad mit Beifuß oder Lavendel wahre Wunder bewirken kann und außerdem eine gute Ausrede dafür ist, um auch mal nichts zu tun .

Natürlich muss die Kleidung für einen Winterurlaub entsprechend angepasst sein. Im Sommer quälen sich einige in Körper-Former, damit die Taille schlanker wirkt, oder die Oberschenkel oder der Bauch. Im Winter ist dieser Effekt ganz einfach ins tägliche Outfit integrierbar. Eine enge Unterkleidung, die die Feuchtigkeit abtransportiert formt nicht nur den Körper, sie macht darüber hinaus auch noch Sinn. In Kombination mit warmer Überkleidung (Fleece zum Beispiel) ist die Kälte schon ganz gut auszuhalten.

Aber was können wir jetzt von innen für die Erwärmung tun? Heißer Tee, oder eine heiße Suppe? Für den Anfang nicht schlecht. Aber es gibt auch hier „Geheim-Zutaten“ die die innere Hitze in jedem entfachen.

Ingwer zum Beispiel. Egal ob als Tee, in der Suppe oder in einer köstlichen Hauptspeise – Ingwer treibt ihr körpereigenes Heizwerk garantiert an. Des Weiteren sind Pfeffer, Chili, Peperoni und Curry ein wichtiger Bestandteil für den Speiseplan aller „Gfreasal“, wie man so schön sagt (so nennt man Leute, denen fast immer kalt ist).

Und wem dann immer noch die Zähne klappern, der kann sich für einen Wellnesstag im Hotel entscheiden. Wohlige Wärme im Schwimmbad, immunsystemstärkendes Schwitzen in der hauseigenen Sauna, anschließend eine wohlverdiente Massage mit wärmenden Ölen und gut eingepackt in einen weichen Bademantel.

Mit Hilfe von „Kogler’s inner- und äußerlichen Aufwärmtipps“ wird der Winter trotz Väterchen Frost eine heiße Angelegenheit.




37 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen